Hussnscheisser 2 – unreines Blut – Es kann los gehen :-)

Hussnscheisser

so, eigentlich ist von unserer Seite alles soweit fertig und kann ab jetzt gesucht werden. Wir wünschen jedem der diesen Cache macht eine Menge Spass. Wir hoffen das die Aufgaben zu lösen und fair sind.

Hussnscheisser 2 – Unreines Blut

Hier der Link zur OC.de – Beschreibung -> Link

Die dazugehörige Webseite ist hier zu finden -> Link

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Ich habe ja einen Waypoint bei gc.com angegeben. Dort gibt es eine Quelle. Hier ein ppar Infos dazu:

Heilquellengeschichte – Max-Marien-Quelle
Die Max – Marien – Quelle entspringt in dem tief eingeschnittenen Langenauer Tal dicht beim Forsthaus Langenau, Gemarkung Geroldsgrün, ca. 7,5 km Luftlinie südwestlich von Bad Steben in 460 m ü. NN. Nach G. Steuer (1958 S.28) wurde die Quelle bereits 1687 als „Mineralquelle in der Langenau“ von Prof. Layritz erwähnt, mit dem Bemerken, sie sei schon seit langer Zeit hervorragend und werde als Heiltrank und Tischgetränk bis nach Altenburg, Coburg usw. versendet. 1756 hat sie Dr. Ettlinger zum ersten Mal untersucht und beschrieben.

Um 1778

wurde das Wasser von Kaufleuten in Krügen nach Bamberg geholt und dort als Tafelwasser verkauft. Die Quelle stand schon seit jeher im Zusammenhang mit den Kuren in Bad Steben, wohin früher in Krügen und Flaschen das Wasser transportiert wurde. Seit dem Jahre 1937 erfolgt der Transport in Stahltanks in die Trinkhalle von Bad Steben. Ferner wurde das Mineralwasser nach Enteisnung und Wiederzusatz von Kohlendioxyd als Tafelwasser abgefüllt und auch zu gesüssten Erfrischungsgetränken verarbeitet. Ein Heilwasserversand fand ebenfalls statt. Ihren heutigen Namen erhielt die Quelle im Jahre 1851 (lt. Deutsches Bäderbuch, S.335 Verlag J. J. Weber: Leipzig 1907) zum Andenken an den Aufenthalt von König Max II und der Königinmutter Marie. 1687 Der Hofprediger und Geschichtsprofessor Johann Georg Layritz lässt eine akademische Festrede (in Latein) „Die Heilquellen im Fürstentum Kulmbach – Bayreuth“ im Druck erscheinen, in welcher zum ersten mal die Mineralquelle in der Langenau erwähnt wird. G. Steuer (1958 S.28) berichtet, dass zur selben Zeit bereits ein Tafelwasserversand bis Altenburg, Coburg usw. bestand.

1756

Erste Untersuchung und Beschreibung der Mineralquelle in der Langenau durch Dr. Ettlinger

1778

Das Quellwasser der Mineralquelle in der Langenau wird von Kaufleuten nach Bamberg geholt und dort verkauft

1794

Der Berggeschworene Löwel sollte für die Mineralquelle in der Langenau eine Quellfassung bauen. Es endete mit einem Fehlschlag. Als die Geroldsgrüner zur Brunnenfassung kamen, war diese fertig aber das Wasser fort. Rund 50 – 60 Meter unterhalb der Mineralquelle in der Langenau, erfreuten sich in einem Teich die Fische bester Gesundheit, wenn auch mit etwas Atemnot, durch die Kohlensäure des Wassers. Wut entbrannt über diesen Umstand wurde Löwel verjagt. Er verschwand mit unbekanntem Ziel, da ihm und seiner Familie nach dem Leben getrachtet wurde. Der Berggeschworene G. H. Spörl zu Steben fertigte eine neue Brunnenfassung, die hervorragend war. Diese Fassung hatte bis 1860 bestand.

1851

Namengebung der Mineralquelle in der Langenau auf den Namen Max – Marien – Quelle, zum Andenken an den Besuch von König Max II und Königinmutter Marie in Steben ( Deutsches Bäderbuch Leipzig 1907). In Geroldsgrün war auch einmal die Rede, die Königinmutter lies im Langenauer Tal, bei der Geroldsgrüner Trinkquelle, die Kutsche anhalten um von diesem Wasser zu trinken, da sie Durstig war. Nachdem sie das Wasser probierte, sollte sie gesagt haben, dies Wasser soll des Königs und meines Namens tragen. ???

1860

Neufassung der Max – Marien – Quelle. Warum, weshalb und durch wenn ist unbekannt. Nach jetzigen Wissen verlief dies wohl nicht so, wie gewollt.

1890 -1900

Zwischen dem Pächter des Kurhotels in Steben, sowie dem Bayerischen Staatsärar, kam es um das Heilwasser der Max – Marien – Quelle zu einigen Unstimmigkeiten.

1937

Das Heilwasser der Max – Marien – Quelle wird in 50 l Stahlfüssern in die Trinkhalle des Staatsbades geliefert. Mittels Kohlensäure wird es nach oben zu den Zapfhähnen gedrückt. Ein System, dass zwar verbessert, noch heute verwendet wird.

1955

Es wird untersucht, woher das Wasser der Max – Marien – Quelle kommt, um einen besseren Heilquellenschutz zu gewährleisten.

1961

Der Heil – und Tafelwasserversand sowie die Minerallimonadenherstellung werden eingestellt. Wann der Versand bzw. die Limonadenherstellung begann ist nicht genau zu ergründen.

1981 – 1982

Die letzte Sanierung der Max – Marien – Quelle. Unter Fachkundiger Leitung, von Herrn Dipl. Geologen Dr. M. Baumann TU München, und Herrn Ing. grad. F. Seufert Wasserwirtschaftsamt Schweinfurt, wurde diese erfolgreich durchgeführt. Schachtungs – und Ausbauarbeiten machte die Firma Johann Krumpholz aus Geroldsgrün. Ausgehend vom ehemaligen Quellort, wurde der Klüftung bzw. Schieferung des anstehenden Gesteins folgend, nach Süden nachgegangen. Nachdem die zu verantwortende Ausbautiefe bei sich nicht mehr ändernder Quellschüttung erreicht war, wurde mit den Ausbauarbeiten begonnen. Ein Tieferschürfen bei sich nicht mehr ändernden Wasserqualitäten, hätte die Gefahr eines Oberflächenwassereintrittes des Langenaubaches bedeuten können. Der Endgültige Endausbau erfolgte als unterirdischer – und oberirdischer Ausbau. Die Max – Marien – Quelle ist nun unterirdisch über einen kurzen Stollen zu erreichen. Hygienische Gefährdungen können nun weitgehend ausgeschlossen werden. Die Schüttung erhöhte sich von 4,5 l/min. auf 9 l/min. Der Wasserchemismus blieb konstant. Durch diese Sanierung erhöhte sich die Sicherheit, Quantität und Qualität der Max – Marien – Quelle erheblich. Sie steht nun noch vielen weiteren Generationen als Heilquelle zur Verfügung.copyrightRolf Drechsel

Literaturverzeichnis

Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern Blatt Nr. 5635 Nordhalben von Gerhard von Horstig; München 1966Dorf und Bad Steben im Wandel der Zeit, Heinrich Märtel 1970Die Wechselbeziehungen zwischen Kohlendioxid und Radon im Heilquellenbereich von Bad Steben (aus der Dissertation von Dipl. Geologen E. Müller, München 1972); Sonderdruck aus „Heilbad und Kurort“ Heft 1 75, Seite 17 bis 25Bericht über die Neufassung der Max – Marien – Quelle in der Langenau bei Bad Steben; Prof. Dr. K. – E. Quentin, Dipl. Geol. Dr. M. Baumann, München, November 1982Untersuchung des Wassers der „Neuen Wiesenquelle“ in Bad Steben; Prof. Dr. K. – E. Quentin, Dr. M. Baumann; München, Juli 1988Skripten zum Vortrag „Ursprung und Geschichte der Bad Stebener Heilquellen“ Rolf Drechsel, Bad Steben Viele alte Badebücher und Unterlagen aus dem Privatbesitz von Rolf Drechsel, Bad StebenAbbildungen
Abb. 1+3 Herkunft unbekannt. Im Privatbesitz von Rolf DrechselAbb. 2 Ausschnitt aus Tektonische Karte zu Blatt NordhalbenAbb. 4 aus Untersuchung des Wassers der „Neuen Wiesenquelle“ in Bad Steben; Prof. Dr. K. – E. Quentin, Dr. M. Baumann; München, Juli 1988Abb. 5 aus Die Wechselbeziehungen zwischen Kohlendioxid und Radon im Heilquellenbereich von Bad Steben (aus der Dissertation von Dipl. Geologen E. M�ller, M�nchen 1972); Sonderdruck aus „Heilbad und Kurort“ Heft 1 75, Seite 17 bis 25

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