Nächtlicher Überfall

Leider konnte ich das Verbrechen auch nicht aufklären und das Geld scheint spurlos verschwunden zu sein. Stage 1 war ja schnell gefunden und auch zu Stage 2 zu kommen war kein Problem.

Nächtlicher Überfall

Leider verliessen sie ihn aber an Station 2 🙁 Ich habe wirklich lang gesucht, aber nichts gefunden. Des weiteren wurde in dieser Nacht in dieser Gegend wohl scharf geschossen. (Hörte sich zumindest so an). Ich habe mal Fotos von Station 1 und 2 gemacht. An Stage 1 scheint auch was abgegangen zu sein, da hier die Nägel zu sehen sind und die Rinde weg ist. Ist aber nicht weiter tragisch, denke ich.

Aber an Stage 2 gab es für mich nichts zu finden. 2 Reflektoren am Baum und einer am Baumstumpf, das war es. Einen Minischnipsel einer Reflektorfolie habe ich am Boden gefunden, muß aber nichts zu sagen haben. Hab ich nun an der falschen Stelle gesucht, oder ist er weg? Wenn ich falsch gesucht habe, schreib ich noch einen DNF ins Log.

So, der zweite Versuch der Geckos, diesmal war es der 18.06.2006. Wir waren zu 5 unterwegs, sind aber bei Station 4 nicht weitergekommen. Haben Sie zwar gefunden, konnten sie aber zu später Stunde nicht lösen. Nachdem wir darüber geschlafen haben, war die Lösung dann ganz einfach und absolut GENIAL!!!! Super Rätsel!!!

Leider haben wir es bisher nicht zusammen geschafft, den Cache erneut anzugehen. Deswegen habe ich mich heute mal tagsüber auf die Suche gemacht, da ich natürlich wissen wollte, ob wir mit Station 4 richtig liegen. Brannte mir schon lange auf den Nägeln, musste heute einfach sein. Datum 16.07.2006

Leider war aber bei Station 5 dann erst mal fast Schluss. Der Hinweis war so fest im Loch drin, anscheinend war er richtig angeklebt und verkeilt. Ich habe wirklich alles versucht in unversehrt zu bergen, ist aber nach einer halben Stunde nicht gelungen. Das Loch sollte meiner Meinung nach vergrößert werden. Sorry. Ich habe es dann doch irgendwie geschafft und den Hinweis rausbekommen. Leider ist er aber eingerissen. Ich habe jetzt eine Tüte darum gemacht. Nun wird er bestimmt längere Zeit überstehen und auch leicht zu bergen sein. Siehe Fotos.

Stationen 7-9 waren dann gut zu lösen.

Stage 9 wird noch nachgeholt. War ja etwas zu schwer von einem Tier versteckt worden.

Hier noch ein paar Infos zum Steinkreuz:

PLZ / GPS: 96479 / N 50 16.845, E 10 52.442

Standort: Im Callenberger Forst, an einem Waldweg, der von der Wildfuhr bei Punkt 364,1 nach Westen führt. Etwa 1000m nordöstlich von Schlettach.

Größe / Material: 80:63:15 / grauer grobkörniger Sandstein

Geschichte: Der Kreuzstein wird im Volksmund „Schmiedskreuz“ genannt gleich dem Gersbacher Kreuz.
Steinplatte, mit unregelmäßigen Kopfteil, in der ein im Halbrelief ausgearbeitetes lateinisches Kreuz sichtbar ist. In einem weniger hohen Relief zeigt die Platte im unteren linken Winkel des Kreuzes die Darstellung eines hammerähnlichen Handwerkszeugs.
Im oberen linken Winkel ist die zahl 185 eingehauen, die gelegentlich spekulativ als Jahreszahl ausgelegt wurde. Dieser Kreuzstein hat jedoch die ursprünglich sicher nicht vorgesehene Funktion eines Grenzsteins der Herrschaft Tambach. An dem Weg weiter nach Süden ist ein Grenzstein zu finden, der die Zahl 180 (und „HT“ = Herrschaft Tambach) trägt, nach Norden ein solcher mit der Zahl 190. Vermutlich wurde jeweils der fünfte Grenzstein mir einer Nummer versehen. Unterstützt wird die Erklärung der Zahl 185 durch eine dem Grenzverlauf entsprechende Grenzkerbe, die in die Oberseite des Kreuzsteines eingehauen ist. Somit haben wir den Fall, dass ein Kreuzstein als Grenzstein verwendet wird, allerdings nur als zufälliger und standortbedingter Ersatz, wobei diese Funktion erst lange nach dem Zeitpunkt der Errichtung des Steinmals in Kraft getreten ist.
Die Steinplatte war bis 1965 stark rückwärts geneigt, ist aber nun von Forstleuten aufgerichtet und fest im Boden verankert.

Sage: In der Nähe Schlettachs, am Wege nach Weitramsdorf, liegt das Schmiedsseelein. Vor langer Zeit stand dort eine Schmiede. Der Schmied verstand sein Handwerk und galt als wohlhabender Mann. Er hatte jedoch eine liederliche und putzsüchtige Frau, die sich nicht um den Haushalt kümmerte: Der Schmied, der seiner Frau aufrichtig zugetan war, sah ihr treiben ohne Murren lange Zeit zu. Eines Tages war seine Geduld erschöpft. Er jagte sie aus dem haus. Die Frau aber fühlte sich ungerecht behandelt und beschimpfte ihren Mann. Doch nun packte den Schmied die Wut, er ergriff einen Hammer und verfolgte die Frau, die heulend in den Wald lief. Am Waldweg im Callenberger Forst erreichte er sie und erschlug sie mit dem Hammer. Am Ort der unheilvollen Tat ließ er einen Kreuzstein setzen. Der Hammer soll an das Mordwerkzeug erinnern.

(Leistner, Armin – Aus Stein gehauen … Flurdenkmäler des Coburger Landes. Das Steinkreuz, 25. Jg., Heft1)

(aktuelle Aufnahme von Holger Bär, Recherchen von Uwe Stößel)

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