Stolpersteine und Der letzte Stein

In Coburg gibt es seit ca. einer Woche eine Städtetour die sich erstmal hinter zwei Mysteries versteckt. Dies ist aber kein Grund für Mystery-Verweigerer diese Tour nicht zu machen, da man kein Rätsel im Vorfeld lösen muss, sondern vor Ort auf die Suche gehen kann.

Fisler hat sich bei diesen Caches ein ernstes Thema zunutze gemacht und dies meiner Meinung nach auch gut umgesetzt. Auch für Cacher, die meinen Coburg gut zu kennen, ist bestimmt die ein oder andere Ecke interessant.

Stolpersteine

„Erinnerung ist das Geheimnis der Erlösung“.“ Diese Worte äußerte einst ein jüdischer Geistlicher. Die Stadt Coburg nimmt sich die Aussage zu Herzen und beteiligt sich an dem bundesweiten Projekt „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig.

Diese Steine erinnern an jüdische Mitbürger der Stadt Coburg, die von den Nationalsozialisten verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. Somit ein sehr ernstes Thema welche diese Caches behandeln. Des Weiteren führen sie aber auch an wirklich schönen Häusern vorbei und zeigen einen Coburg noch einmal etwas intensiver. Es ist echt unglaublich was für Gebäude in Coburg stehen.

Der Bonuscache Der letzte Stein vervollständigt dann diese Tour (fast 😉 – in der Gymnasiumsgasse 2 gibt es noch einen Stolperstein) und führt einen noch zu etwas weiter weg gelegenen Stolpersteinen. Diese Städteführung der etwas anderen Art kommt zu unseren Empfehlungen.

4 Antworten auf „Stolpersteine und Der letzte Stein“

  1. Freut mich, dass er Euch gefallen hat und dass Ihr der erste Log wart. Ich vermute, dass der ein odere andere „Jäger“ den Cache aus einer anderen Perspektive sieht. Für den schnellen Fund ist er sicherlich nichts und die Wegführung ist ja quasi vorbestimmt. Ich fand unterwegs aber auch, dass man Coburg mal von einer anderen Seite sieht. Den Bonus wollte ich ursprünglich anders herum legen, aber das Objekt am Ende fand ich dann doch zu hübsch um es am Anfang zu zeigen. Ein wenig schwer tat ich mich mit dem Petling, da in der Ecke einfach sehr viele, aufmerksame Anwohner sind, wie ich beim Legen erfahren durfte. Da stand ich so fünf Minuten vor einem Haus und schon fragte mich einer, ob ich was suche 🙂 Aber man hat ja eigentlich seine Ausrede.

  2. Hab selbst erst während der Planung erfahren, dass die Teile ja schon weit verbreitet sind. Selbst Hildburghausen hat welche. Dabei wusste ich nicht, dass Bamberg dazu sogar schon einen Cache hatte. Ich fand die Idee ganz erfrischend, erst die Steine und dann den Cache suchen zu müssen. Also nicht nur hin, rechnen, weiter, sondern eben ein wenig mehr.

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