Kreta-Caching

Kreta0917 9 Tage Kreta und nicht Cachen? Nein, das geht nun wirklich nicht. Also raus aus dem Flugzeug ins Auto und los in Richtung Südkreta (Sfakia) nach etwa einer Dreiviertelstunde wurde gleich der erste Cache entdeckt und nach etwas Kletterei gefunden. (LYGARIA BOX)

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Natürlich wurde nicht jeden Tag „gecacht“ aber jeden 2., statistisch gesehen. So kam es auch das am 3. Tag gleich ein Highlight gehoben wurde. Nämlich in Aradena. (Aradena) Ein Dorf dessen Bewohner sich wegen einer Blutrache Fehde in den 40er Jahren fast vollständig umbrachten. Die Häuser verfielen zum Großteil oder wurden und werden als Ziegenställe verwendet. Ein schaurig schöne Atmosphäre herrscht an diesem Ort. Durch die nahegelegene Schlucht gibt es eine spektakuläre Wanderung durch eine vielen Schluchten Kretas.Übrigens ist die Blutrache in der Sfakia immer noch gang und gäbe. Schießen tut man dort auch noch sehr gerne. Es gibt kaum ein Verkehrsschild das nicht von Gewehrkugeln durchlöchert ist. An 2 Nächten hörte man Schüsse aus Maschinengewehren.

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Wieder 2 Tage später ging es daran in Plakia (Plakias) daran eine uralten DNF der G-e-c-k-o-s zu heben. Hier begegnend man der eher unrühmlichen Deutschen Geschichte. Trotzdem ein schöner Cache mit geschichtlichem Hintergrund und schönem Blick. Danach ging es noch hinauf zum Timeos Stavros (Timeos Stavros – JS#3) wo es durch den an diesem Tag herrschendem Sturm auch nicht einfach war vorwärts zu kommen.

Wiederum …na? Genau 2 Tage später wurde einer auf Kultur gemacht und die beiden Caches bei den Ausgrabungen In Festos (phaistos_crete) und Gortys (Gortys) gehoben. Ich finde es immer wieder faszinierend dass vor so langer Zeit schon eine Hochkultur existierte wo in unseren Breiten noch alles auf den Bäumen saß. Naja man stieg evtl. gerade davon runter.

Am vorletzten Tag ging es dann noch die Imbros Schlucht rauf und Runter dazwischen wurde auch noch mal von mir der dazugehörige Cache gesucht und gefunden. (Imbros)

Ach ja, G-e-c-k-o-s derzeit südlichster Cache wurde auch gelegt. Wenn ihr mal in der Gegend sei schaut mal vorbei. Zu mindest für Franken ein Muss!

Seht selbst: (Das Kastell der Franken / Castle of the Franks)

5 Antworten auf „Kreta-Caching“

  1. Ein Traum, über Auslandsreportagen freu ich mich immer sehr. Wie schauts mit einer vorsichtigen Einschätzung aus? Was unterscheidet den griechischen Cache vom Deutschen? In Dänemark hab ich da ja schon ein paar Unterschiede feststellen können.

    1. Hmmm, naja grundsätzlich sind es mal meistens Tradis. Die Boxen meist small und noch keine so tolle LockLock Dose. Auf dem Festland hab ich schon die ein oder andere Blechdose gesehen. ….Und in Griechenland kann man die Plastiktüte um den Cache getrost als Tarnung werten.

  2. Bei meinem Kreta-Urlaub im letzten Jahr war ich vom Cache-Fieber noch nicht angefixt. Jetzt würde ich natürlich so einige Dosen mitnehmen.
    Gerne hätte ich GC12BZZ, GCXW7Q und GC10A03 versucht.

    Es gibt auch eine griechische GC-Seite http://www.geocaching-gr.com/. Entweder man kann Griechisch oder man behilft sich mit einem Internetübersetzer.

    Tolle Bilder. Die machen so richtig Urlaubslaune.

    1. Naja, eigntlich reicht doch der meist englische Ausdruck der Cachebeschreibung. Für Tradis reicht es doch sogar wenn man die Koordinaten und evtl ne Karte hat. Multis gibts eh kaum. Wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß

  3. Ooohja, Cachen auf Kreta, eine wunderbare Idee!

    Ich wurde dort quasi infiziert. Mein erster Fund war „View to Paximadia – GCH3ZP“ und damals stand ich dieser Freizeitbeschäftigung noch extrem skeptisch gegenüber. Aber nichts ist mit dem Gefühl zu vergleichen, wenn einen nach langer Suche plötzlich eine Plastikdose aus den Felsen anlacht. Da war’s um mich geschehen.

    Inzwischen geht kein Urlaub mehr ohne Cachen, aber Kreta werden wir auf jeden Fall auch noch mal wieder besuchen.

    Schöne Bilder, die Erinnerungen weckten, Danke dafür.

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